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Taschenkarten-App TaKa

Taschenkarten-App TaKa

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Inhalt

Taschenkarten als App
Funktionen
Persönliche Taschenkarte
FAQ

Taschenkarten als App

Taschenkarten (TaKas) sind bei BOS wie der (freiwilligen) Feuerwehr (FW/FFW), dem Technischen Hilfswerk (THW), und anderen Hilfsorganisationen (DRK, Johanniter etc.) eine gern genutzte Zusammenfassung wichtiger Informationen im Einsatz.
In Papierform sind sie unpraktisch bei der Mitnahme und empfindlich. Weil die meisten Einsatzkräfte sowieso ihr Smartphone mitführen, nehmen digitale Karten keinen Platz weg. Die Informationen sind zudem leichter zu aktualisieren und für eine optimale Lesbarkeit skalierbar, so daß auch Details in Zeichnungen erkennbar sind. Die Taschenkarten eignen sich auch für die Prüfungsvorbereitung oder Übungen, sind aber keine Schulungsunterlagen und ersetzen nicht die Ausbildung zu dem jeweiligen Thema.

Die Taschenkarten in der App sind neu erstellt und nicht identisch mit den teilweise bereits vorhandenen. Ziel ist, die Informationen nach ihrer Relevanz neu zu bewerten und aufzubereiten und an einer Stelle verfügbar zu machen. Sämtliche Informationen sind nach der Installation der App offline ohne nachträglichen Download nutzbar. Über Bewertungen im Play-Store freue ich mich immer.

Es gibt die Möglichkeit, eine eigene Taschenkarte zu erstellen und als SVG einzubinden. Die Datei muß sich im Ordner befinden, der bei den Einstellungen in der App angezeigt wird.

Funktionen

Die App ist im Wesentlichen selbsterklärend. Die einzelnen Seiten einer Taschenkarte können durch antippen des linken bzw. rechten Bildschirmrands geblättert werden (bis auf wenige spezielle Ausnahmen). Mit zwei Fingern kann die Seite vergrößert und verkleinert werden (Zoom).

Die Suchfunktion durchsucht alle Seiten nach einem Suchbegriff und zeigt die Treffer an.

Über die Einstellungen (Zahnrad-Symbol) lassen sich einige Parameter anpassen:
  • Es lassen sich bis zu vier Favoriten (Lesezeichen) anlegen. Diese werden als farbige Felder oberhalb der Liste angezeigt. Dazu bei der gewünschten Farbe die entsprechende Taschenkarte aus der Liste auswählen und welche Seite gezeigt werden soll. Um das jeweilige Lesezeichen zu entfernen, den Eintrag "kein Favorit" wählen.
  • Eigene TaKa aktivieren. Sie können eine SVG-Datei erzeugen und auf dem Handy speichern.Diese wird dann in der Liste der Taschenkarten (am Ende) wählbar. Die Datei muß sich am Pfad befinden, der unterhalb der Option aufgeführt wird.
  • Die taktische Zeit (Date Time Group) im NATO-Format kann oberhalb der Hauptseite eingeblendet werden. Es wird die aktuelle Uhrzeit des Gerätes ohne Differenzierung von Sommer-/Normalzeit gezeigt.
  • Die Taschenkarten können so gezoomt werden, daß sie horizontal oder vertikal auf das Display passen. Je nach Auflösung des Displays kann eine der beiden Varianten besser sein. Einige Taschenkarten werden nicht gezoomt.
  • Ist die Option Bildschirm (TaKas) immer an, wird der Bildschirm auch nicht nach der im System eingestellten Zeit ausgeschaltet. Dies ist Vorteilhaft, wenn eine Seite länger betrachtet werden soll. Dies gilt nur für die einzelnen Seiten einer Taschenkarte. Achtung: Akkuverbrauch steigt.
  • Screenshots (Watermark) legt fest, ob die Wasserzeichen über den einzelnen Seiten eingeblendet werden oder nicht. Mit eingeblendeten Wasserzeichen sind Screenshots der Seiten möglich. Die Einstellung läßt sich erst ab Android 14 ("Upside Down Cake", API Level 34) ändern. Bei älteren Android-Versionen sind die Wasserzeichen immer eingeblendet.

Persönliche Taschenkarte

Du kannst eine eigene Taschenkarte einbinden. Deine eigene TaKa muß dazu als SVG-Datei auf Deinem Smartphone vorliegen. In den Einstellungen der TaKa-App kannst Du die Anzeige aktivieren und abstellen. Unterhalb dieser Einstellung wird der Dateipfad und -Name für die zu speichernde SVG-Datei auf Deinem Smartphone angezeigt. Dies ist der Ort auf dem internen Speicher des Geräts, wo sich der Ordner Dokumente/Documents befindet. Derzeit wird nur eine Datei mit dem namen "my_taka.svg" unterstützt, die mehr oder weniger beliebig hoch und breit sein kann.

  • Mit dem freien Libre Office kannst Du Textdateien (und mehr) erstellen und als PDF speichern
  • Inkscape ist ein freies Grafiktool, welches PDF zu SVG konvertieren kann
  • Öffne das PDF in Inkscape. Es gibt im Importdialog zwei Importfilter. Nutze Interner Import und prüfe, ob alle Sonderzeichen etc. korrekt dargestellt werden. Ist dies nicht der Fall, öffne das PDF neu und wähle als Filter Cairo.
  • Für eine optimale Darstellungssicherheit (Aussehen der Schrift etc.) konvertiere alle Elemente in Pfade (größere Dateien): Bearbeiten|Alles auswählen und dann Pfad|Objekt in Pfad umwandeln.
  • Speichere mit Datei|Speichern unter die Datei als SVG.
  • Kopiere die SVG-Datei auf Dein Handy an den o. g. Pfad (storage/emulated/0/Documents/my_taka.svg).
  • Du mußt der App Zugriffsrechte auf die Datei gewähren:
    • Drücke lange auf das Icon der Taka-App, bis der Kontext-Dialog erscheint und tippe dann auf "i".
    • In der erscheinenden App-Info tippe auf App-Berechtigungen.
    • Im Abschnitt Nicht zugelassen tippen Sie auf Fotos und Videos.
    • Tippen Sie im nächsten Fenster auf Eingeschränkten Zugriff zulassen.
    • Anschließend wird neben dem Eintrag ein Stift-Symbol sichtbar. Tippen Sie darauf.
    • In der Bildansicht wechseln Sie in die Rubrik Sammlungen und dann in den Ordner Von diesem Gerät und dann zu Documents.
    • Dort werden Ihnen die vorhandenen Dateien angezeigt. Der Dialog kann keine Vorschau bei SVG-Dateien zeigen, daher bleibt die Datei my_taka.svg ein graues Feld.
    • Tippen Sie auf die leere, graue Vorschau und dann auf Fertig.
    • Damit haben Sie die Freigabe für den Dateizugriff abgeschlossen.

FAQ

Ich möchte die Taschenkarten ausdrucken
Die Liste der Taschenkarten merkt sich nicht, wo ich war
Ich habe eine Idee, einen Vorschlag, einen Hinweis...
Gibt's die App für Apple/iOS?
Ist die App OpenSource?
Warum nicht OpenSource?

Ich möchte die Taschenkarten ausdrucken

Sinn der App ist es, die Taschenkarten auf dem Smartphone dabei zu haben. Ausdrucken ist also weder sinnvoll noch (ist es irgendwann) möglich. Für Schulungen kann der Inhalt vom Smartphone auf einem Beamer angezeigt werden oder die Teilnehmer nutzen einfach alle die App.

Die Liste der Taschenkarten merkt sich nicht, wo ich war

Das wird immer wieder gewünscht und wird es nicht geben. Es ist eine unnütze Funktion. Die App ist kein Lehrbuch, welches man von vorne nach hinten durcharbeiten soll. Es macht keinen Sinn, sich im Einsatz die Taschenkarten alphabetisch nacheinander anzuschauen.

Ich habe eine Idee, einen Vorschlag, einen Hinweis...

Vorschläge für Themen sowie Ergänzungen und Hinweise zu Fehlern etc. per E-Mail sehe ich mir gerne an. Bewertungen im Goole Play Store sind nicht dazu gedacht.

Gibt's die App für Apple/iOS?

Nein.
Die App wird in absehbarer Zeit nicht für iPhone/iOS erscheinen. Ich bräuchte dafür einen relativ aktuellen Mac-PC und ein iPhone und viele Stunden Einarbeitungszeit und Programmierarbeit. Dazu habe ich keine Lust und vor allem sind wir bei einem angemessenen Entwicklerhonorar schnell bei mehreren zehntausend Euro. Zumal ich kein Geld mit der App verdiene und persönlich kein Interesse daran habe. Mit Android-Emulatoren wie bspw. BlueStacks kann (nach Anlegen eines Google-Kontos) die App auf Windows und Mac PCs ausgeführt werden. Und wer sich ein iPhone leisten will, kann sich sicher auch ein gebrauchtes Android-Phone (keine SIM-Karte notwendig) für um die 20€ leisten. Erforderliche Android-Version: siehe Google Play.

Ist die App OpenSource?

Nein.
Die App an sich ist nicht Open Source o. ä. und wird es auch nicht.
Die eigentlichen Taschenkarten liegen als SVG vor und hier steckt die Arbeit drin.
Meine Taschenkarten unterliegen den angegebenen Nutzungsrechten und können entsprechend genutzt werden. Allerdings stelle ich keine Dateien zur Bearbeitung (ich denke, die werden dann nur weiter verteilt - eventuell in einer neuen App - ohne daß jemand daran mitarbeitet etc.), zum Ausdrucken (das würde dem Grundgedanken der App widersprechen) usw. bereit.

Warum nicht OpenSource?

Ich halte nichts vom Wildwuchs an Forks, nur weil irgendwem eine Kleinigkeit anders besser gefällt. Anschließend wird dann auch noch so getan, als hätte man die ganze Anwendung selbst erstellt. Sinnvoll wäre lediglich eine Version für iOS. Wer programmieren kann, sollte in der Lage sein, eine App selbst zu erstellen.
Organisationen und deren Mitglieder neigen zudem dazu, Bedenkträger zu fördern, sowie alles kompliziert und bürokratisch zu machen, anstatt einfach anzupacken und erst einmal etwas zu schaffen. Dazu habe ich keine Lust, weshalb ich mich nicht an der Erstellung einer alternativen App beteilige.